Gripmittel sind eine Glaubensfrage, manche lieben sie, manche hassen sie. Ich persönlich sehe das recht pragmatisch. Bei neuen Tricks haben sie durchaus ihre Berechtigung, so gibt es nichts unangenehmeres als in einer neuen Position plötzlich ins rutschen zu kommen. Man verliert den Focus und die Stabilität und konzentriert sich mehr auf das Rutschen, als auf den Trick.

Sitzt ein Trick erst einmal ist es sinnvoll, ihn ohne Gripmittel zu trainieren, Sicherheit aufzubauen und zu lernen, seinen Händen zu vertrauen. Einmal im Monat liebe ich Gripmittel… für dieses Frauenproblem habe ich bis dato keine bessere Lösung gefunden, doch welcher Grip soll es denn sein?

Die gängigsten Gripmittel findest du immer vorrätig im Studio, auch zum nachkaufen.

Die größte Auswahl aber findest du bei Pole-Legend-Aerial

iTack – Nicht unbedingt mein bester Freund. Die wachsartige Konsistenz klebt fest an der Pole und macht rutschen praktisch unmöglich. Dieses Gripmittel ist ausschließlich für den Körper geeignet und klebt dich regelrecht fest. Leider haftet es auch nach dem Training unglaublich gut an der Pole und man muss schon ordentlich schrubben um es wieder ab zu bekommen. iTack hat für mich einen entscheidenden Nachteil, so wird es regelrecht zu Schmierseife, solltest du zu schwitzen beginnen. Diese Eigenheit macht es für mich persönlich zu unberechenbar, um es im Studio einzusetzen.

DrewPoint – Wohl eines der gängigsten Mittel für den Körper. Falls du an trockener Haut leidest ist DrewPoint die Rettung. Es pflegt und hydriert für perfekten Halt.

Hydro Attack Spray – Mein persönlicher Favorit. Preiswert, effektiv und es fühlt sich einfach gut an. Der Hydro Attack Spray hat die gleiche Wirkung wie Drew Point und pflegt deine Haut mit Aleo Vera. Das Mittel hat sich im Studiogebrauch durch zuverlässige und schnelle Hilfe ausgezeichnet.

X Dry Sport Grip – Dieses Gripmittel verwendet man für die Hände. Ich empfinde es als sehr hart, beinahe körnig. Das Mittel wurde direkt von XPole entwickelt und verspricht optimalen Grip. Mich persönlich stört die kurze Haltbarkeit auf den Händen und das Gefühl, es würde meine Hände zusätzlich austrocknen.

Mighty Grip Pulver – Leider oft schwer zu bekommen, liebe ich dieses Gripmittel heiß! Es hinterlässt ein beinahe klebriges Gefühl und perfekten Grip mit – gefühlt – endloser Haltbarkeit. Trotzdem lässt es sich mühelos wieder abwaschen und trocknet die Hände nicht aus. Mein Geheimtipp: Tupfe die Hände nach einreiben mit Alkohol ab!

Dry Hands – Der Klassiker unter den Gripmittel und mein persönlicher Gripfeind. Ich kann es einfach nicht leiden… zu klein, zu teuer, zu austrocknend und die Haltbarkeit lässt – zumindest bei mir – auch zu wünschen übrig. Andere Trainer lieben es. Am besten einfach selbst ausprobieren 🙂

Divine Grip – In meinem liebsten Poleshop (www.polelegendaerial.at) wurde mir dieses Mittel empfohlen. Dieses unscheinbare und wirklich günstige Mittel hat sich als perfekter Allrounder ausgezeichnet. Zwar färbt es die Hände direkt nach dem Auftragen weiß, jedoch verliert sich die Farbe, die Haltbarkeit bleibt. Divine Grip hat einen entscheidenden Vorteil, es pflegt deine Hände! Die enthaltene Aloe Vera hinterlässt ein angenehm glattes und weiches Gefühl. Kurz mit Putzalkohol über die Hände getupft hinterlässt Divine Grip ein leicht klebriges Gefühl und perfekten Grip.